Abnehmen – die 5 häufigsten Fehler

Die Nachfrage nach der Wunschfigur und dem Idelagewicht ist eine never ending story ! Dementsprechend gibt es zu diesem Themen eine unfassbar große Anzahl an Angeboten und Produkten am Markt, und es werden täglich mehr!

Wir werden heute geradezu überschwemmt mit Infos und Angeboten zu den neuesten Modediäten. Gerade im Internet geistern Programme herum, die vollkommen unrealistisch und irrführend sind. Das Geschäft mit dem Idealgewicht boomt wie noch nie und alle möchten ein Stück vom Kuchen haben!
Aber VORSICHT! 
Die meisten Angebote klingen zwar vielversprechend und verlockend (einfach), versprechen wahre Wunder, Idealgewicht über Nacht und die Wunschfigur in 14 Tagen. In Wahrheit bringen diese aber nur ein Loch in der Brieftasche aber kein nachhaliges Ergebnis. Wer nicht ein Opfer von Fehlinformationen, leerer Versprechen und Frustration werden möchte, sollte diese 5 Fehler möglichst vermeiden:
1. Hungerkuren
Bei einem Radikal-Verzicht aufs Essen (kalorienreduzierte Diät) wird kaum Fett verbrannt, vielmehr verliert der Körper erst einmal Wasser, dann baut er rapide Muskeln ab. Die Folge von diesen kalorienreduzierten Diäten ist meist der berühmte Jo-Jo-Effekt: Kaum isst man wieder normal, speichert der Körper aus Angst vor einer neuen Hungerphase jede Kalorie, jedes Gramm Fett, und schnell wiegt man mehr als vor der Diät.
Hunger ist der Diät-Feind Nummer eins. Zudem ist es beim abnehmen wichtig, das Gefühl für den Unterschied zwischen echtem Hunger und Appetit zu entwickeln

2. Diät-Pillen
Sie enthalten häufig Inhaltsstoffe, die gesundheitsgefährdende Nebenwirkungen auslösen können. Zudem sind die angepriesenen Fettkiller-Eigenschaften wissenschaftlich nicht belegt, die Pillen aber dafür meistens überdurchschnittlich teuer.

 3. Falsche Ziele
Man sollte ein möglichst klares Bild davon haben wie man aussehen, bzw. konstituiert sein möchte, denn das Gewicht auf der Waage ist nicht gleichzusetzen mit dem körperlichem Gesamtzustand.
Will man nur schlank und spindeldürr, oder schlank aber auch sportlich fit sein? Jeder gesunde Hausverstand beantwortet diese Frage von selber, und ersteres wird mit zunehmendem Alter auch immer wichtiger.
Wer sich täglich wiegt, kann schnell enttäuscht werden, wenn sich die Zahl nicht schnell genug ändert, obwohl die Regeln eingehalten werden. Gewicht wird von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst, unter anderem auch dem Flüssigkeitshaushalt oder wie viel Nahrung sich noch im Verdauungstrakt befindet. Das Gewicht kann am Tag um etwa 1,5 Kilogramm schwanken. Bei Frauen spielen weitere Faktoren wie ein veränderter Hormonspiegel, der zu erhöhter Wassereinlagerung führen kann und sich somit als Mehr auf der Waage spiegelt, eine Rolle. Die Zahl auf der Waage hängt aber auch vom individuellen Fitnesslevel, bzw dem Verhältnis von Fett – zu Muskelmasse ab, denn Muskelmasse ist schwerer als Fettmasse. Das Gewicht ist somit kein Indikator für Fitness.

4. Sport und die Belohnung danach
Während des Sports / Trainings kommt es immer zuerst zu einem Abfall des Blutzuckerspiegels. Dieser wird dann ruhigen Gewissens mit einem zuckerhaltigen Getränk oder Snack wieder ausgeglichen und somit auch das Gehirn belohnt. Viele überschätzen auch gerne den eigentlichen Kalorienverbrauch während einer Sporteinheit und stopfen sich danach wieder mit Schokolade voll. Das führt dazu dass die Fettdepots kaum oder gar nicht abgebaut werden. Sport in Kombination mit einem Kaloriendefizit ist keine Gute Idee, vielmehr sollte man auf Protein – und Fettreiche Kost umstellen und Kohlenhydrate und ungesunde Lebensmittel vermeiden.
SPORT: Viele quälen sich stundenlang mit Joggen oder Walken, in der Hoffnung möglichst viel Fett zu verbrennen. Dies ist ein Mythos, denn die Wahrheit ist, dass man durch moderates Kardiotraining nur sehr wenig Fett verbrennt. Eine weitaus effektiverer Variante ist Kraft Training oder ein hoch intensives Interval Training (HIIT).

5. Fehlende Mikronährstoffe
Wer abnehmen möchte, sollte nicht nur auf die richtige Zufuhr der Kalorienmenge achten, sondern dass der Kohlehydratanteil in jeder Mahlzeit so gering wie möglich sein sollte. Proteine und gesunde Fette hingegen sind gut für den Körper, die Gesundheit und fördern den Fettabbau!
Noch viel wichtiger jedoch ist es, den Körper täglich mit allen essentiellen Nährstoffen (v.a. Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralien und Spurenenlemente) zu versorgen, um die Stoffwechselaktivität anzuzkurbeln (Energie & Erholung) und auch in den Fettstoffwechsel zu gelangen (Produktion von Ketonkörper als Energiliefernat). Der Stoffwechsel ist ein komplexes biochemisches Verfahren, welches dafür sorgt ob wir tendenziell eher abnehmen oder zunehmen.
FAZIT: Es geht also nicht nur um die Menge, sonder vielmehr um die Qualität und die Inhalttstoffe der Nahrung.

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