FAQ´s zu NEM

Häufig gestellte Fragen und Antworten zu Vitalstoffpräparaten und Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) 

 

Quelle: Dr. med. Petra Wenzel „Die Vitalstoffentscheidung“ (11.Auflage 2019

  • Kann ich mich heute über die normale Ernährung ausreichend mit Vitalstoffen versorgen?

Prinzipiell- JA. Das setzt aber voraus, dass man möglichst ausschließlich mit naturbelassenen, chemisch unbelasteten Lebensmitteln versorgst. Pflanzliche Nahrungsmittel müssen reif geerntet, kurz transportiert und gelagert sowie fachgerecht zubereitet worden sein. Tierische Produkte sollten aus artgerechter Haltung stammen, um auch hier die agrochemische Belastung niedrig zu halten. Wenn man diese Punkte täglich berücksichtigst und keinen Belastungen (Schwangerschaft, Stillzeit, Stress, Sport, Bildschirmarbeit, Umweltgiften, Genussmitteln usw.) ausgesetzt bist, kann die Vitalstoffversorgung durch die tägliche Nahrung ausreichend sein. Andernfalls solltest du eine regelmäßige Basisversorgung durch eine gute Nahrungsergänzung sicherstellen.

  • Ich esse Brötchen, die mit Omega-3-Fettsäuren angereichert sind. Muss ich dann zusätzliche Präparate einnehmen?

Immer mehr Nahrungsmitteln sind Vitamine, Mineralien oder Omega-3-Fettsäuren zugesetzt. Allerdings werden letztere beispielsweise aus Brötchen – anders als aus Fisch oder Vitalstoffprodukten – vom Organismus kaum aufgenommen. Um den Tagesbedarf des Körpers zu decken müssten Sie zehn bis zwanzig Brötchen essen. Deshalb sollte man auch den Omega3 Bedarf durch Nahrungsergänzungen decken.

  • Machen Vitalstoffpräparate abhängig?

Körperfremde Drogen und einige Medikamente können abhängig machen. Werden sie nach längerer Zeit abgesetzt, treten Entzugserscheinungen auf. An manche Stoffe gewöhnt sich der Körper auch, für die gleiche Wirkung müssen dann immer höhere Mengen eingenommen werden. Vitalstoffe hingegen sind lebensnotwendig, verursachen aber keine Abhängigkeit. Sie enthalten Substanzen aus natürlichen Quellen, die für den Stoffwechsel notwendig sind. Dem Stoffwechsel ist es egal, ob er diese Vitamine, Mineralien und anderen Substanzen aus der täglichen Ernährung oder aus Supplementen erhält. Er benötigt sie so oder so. Bekommt er sie nicht oder zu wenige, funktioniert er immer schlechter. Der Motor beginnt gewissermaßen zu stottern oder gibt seinen Geist ganz auf.

Wichtig: Beim Kauf von Supplementen sollte man eben darauf, dass diese aus natürlichen Quellen stammen, eine hohe Qualität haben (ohne Zusatzstoffe und Haltbarmacher) und eine hohe biologische Verfügbarkeit aufweisen. D.h.  Vitalstoffe sollten in NEM so kombiniert werden, dass sie einen Synergieeffekt schaffen und vom Körper bestmöglichs aufgenommen und verwertet werden können.

  • Sind Vitalstoffpräparate schädlich?

Nimmst du ausschließlich Vitalstoffpräparate von guter Qualität und in sinnvoller Zusammensetzung, also nach dem Vorbild der Natur ein, sind Nebenwirkungen nicht zu befürchten. Derartige Produkte imitieren den Idealzustand unserer Ernährung, und die hat ja auch keine Nebenwirkungen (wohlgemerkt: die ideale Ernährung – chemiearm und bedarfsangepasst!). Hochdosierte, isolierte Präparate wie Vitamin A und D oder Selen solltest man allerdings nur unter ärztlicher Kontrolle einnehmen. Diese kommen in der Natur so nicht vor, können aber in Einzelfällen durchaus eine sinnvolle Therapie darstellen.

  •  Ich habe eine Vitalstoff-Kur über sechs Monate gemacht. Mir geht es wieder gut. Kann ich nun aufhören?

Die Einnahme von Vitalstoffen kann man nicht mit der Einnahme von Medikamenten vergleichen. Medikamente als körperfremde Substanzen werden in der Regel ja nur über einen bestimmten Zeitraum eingenommen, bis die Symptome wieder verschwunden sind. Leider behandeln Medikamente meist nicht die Ursache der eigentlichen Problems, nur die Symptome. Vitalstoffe sind essentiell für den Organismus. Sie sorgen nicht nur einen reibungslosen Stoffwechsel, sondern unterstützen alle lebenswichtigen Körperfunktionen, und deshalb brauchen wir Sie ein Leben lang. Wenn man sich optimal ernährt, mit fünf bis acht Portionen Obst und Gemüse aus biologischem Anbau, frisch geerntet und nährstoffschonend zubereitet, sich mit hochwertigen Fetten und Eiweißen versorgst und keinen Belastungen durch Stress oder Umweltschadstoffe ausgesetzt st, dann benötigt man keine Supplementierung.

Musst man bei der Ernährung Abstriche machen (und das ist heutzutage leider die Regel), kommt man an Nahrungsergänzung nicht vorbei, wenn man seine Gesundheit fördern will. Diese Förderung ist aber natürlich nur dann sinnvoll, wenn diese dauerhaft erfolgt. (Prävention) Beispiel: Der Motor deines Autos funktioniert ja auch nur dann langfristig reibungslos, wenn man regelmäßig und nicht nur einmalig Öl und Benzin nachfüllen.

  • Mir wurde ein Vitalstoffprodukt mit verschiedenen Inhaltsstoffen empfohlen. Heben sich die Wirkungen nicht gegenseitig auf?

 Sofern die Zusammensetzung des Produkts derjenigen ursprünglicher Lebensmittel entspricht, ist das nicht zu befürchten, da die einzelnen Substanzen sich in einem natürlichen Gleichgewicht zueinander befinden. Deshalb ist die Kombination von Mikronährstoffen ausschlaggebend um eine optimale Wirkung zu erzielen.

  • Warum hat mich mein Arzt nicht über den Zusammenhang von Erkrankungen und einem Nährstoffmangel aufgeklärt? Warum berät er mich nicht über die Möglichkeiten der Vorbeugung und Behandlung mit Vitalstoffen, die doch preiswerter und besser verträglich ist als eine Behandlung mit teuren Medikamenten?

Der Bereich Ernährung und damit wissenschaftliche Erkenntnisse über die physiologischen Wirkungen spez. von Mikronährstoffen werden in der klassischen ärztlichen Ausbildung meist nur kurz abgehandelt, obwohl die positive und heilende Wirkung von Nährstoffen auf den Körper in zahlreichen wissenschaftlichen Studien längst belegt ist. Im Fokus der therapeutischen Bemühungen stehen heute nach wie vor Medikamente. Im Alltag eines Krankenhauses oder einer Kassenpraxis bleibt in der Regel auch nicht die Zeit, sich mit den neuesten Erkenntnissen der Vitalstoffforschung zu befassen bzw. hat der Arzt in der Regel auch kein Interesse daran. Denn es ist immer noch einfacher und zeitsparender mit der chemischen Keule draufzuhauen. Und das ist der Pharmaindustrie auch recht so, denn kranke Menschen zu behandeln ist schließlich ein Milliardengeschäft. So sind Therapeuten oder GesundheitsCoaches wie ich  mit entsprechendem Wissenshintergrund heute leider immer noch eher eine Ausnahme. Es ist daher wichtig, dass man sich dich selber informiert -so wie wir das heute machen

  • Warum steht auf den Packungen von Vitalstoffprodukten nichts über ihre Wirkung?

Aussagen zu einer vorbeugenden oder kurativen (heilenden) Wirkung dürfen gemäß Arzneimittelgesetz nur für zugelassene Arzneimittel getroffen werden. Vitalstoffprodukte sind keine Arzneimittel und im Vergleich zu Medikamenten preiswert und nicht patentierbar, so dass sich teure Entwicklungs- und Zulassungsverfahren für die Hersteller nicht lohnen. (Immerhin kostet die Entwicklung eines einzigen Arzneimittels im Jahr 2007 zirka 500 Millionen Euro, die nur durch hochpreisigen Verkauf während der Patentlaufzeit refinanziert werden können.) Aus diesem Grund gibt es trotz zahlreicher wissenschaftlicher Studien zum Einsatz von Vitalstoffen, deren positive Ergebnisse längst Eingang in entsprechende Lehrbücher (siehe Anhang) gefunden haben, auf den Packungen von Vitalstoffprodukten keine medizinischen oder allgemein gesundheitsbezogenen Aussagen.

  • Ich muss regelmäßig Medikamente einnehmen. Darf ich da überhaupt zusätzliche Vitalstoffe nehmen?

Die Frage ist hier weniger, ob man zusätzliche Vitamine, Mineralien und Spurenelemente nehmen darf, sondern eher, welche man nehmen soll, um die Belastung deines Organismus durch die Medikamente auszugleichen (Medikamente können Vitalstoffe vermehrt abbauen) und einem Mangel vorzubeugen. Die Vitalstoffexperten Uwe Gröbner oder Dr. Spitzbart zeigen in ihren Büchern an zahlreichen Beispielen auf, warum man im Falle bei der Einnahme von Arzneimitteln zusätzliche Vitalstoffe einnehmen sollte. Diese kompensieren sowohl eine wegen des Arzneimittels mangelnde Aufnahme der Mikronährstoffe als auch den erhöhten Bedarf zur Verstoffwechslung des Medikaments und seiner Abbauprodukte.

  • Warum bezahlt die Krankenkasse nicht für Vitalstoffe zur Vorbeugung oder Behandlung von Krankheiten?

Einerseits ist längst bekannt und von Gesundheitsökonomen errechnet worden, dass eine entsprechende Kostenübernahme das Sozialsystem um riesige Summen entlasten würde. Auf der anderen Seite setzen sich vergleichsweise neue Erkenntnisse nur langsam durch, kann sich auf dem Markt die Lobby mit der höchsten finanziellen Kraft am ehesten behaupten (und das ist die pharmazeutische Industrie), ist eine Krankenkasse für die Behandlung von Krankheiten und nicht für den Erhalt von Gesundheit zuständig (wenngleich aus wirtschaftlichen Gründen ein Umdenken stattfindet), sind Sie persönlich für Ihre Gesundheit, Lebensqualität und Lebensfreude verantwortlich.

 Wenn du eigenverantwortlich in die Erhaltung deiner Gesundheit investierst, legst du die Basis für ein langes Leben in Gesundheit und mit Lebensqualität.


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